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Manche Sujets verdienen es einfach, dass man ihnen mehr Platz einräumt, als es der geschäftige Alltag zwischen Zeitung, Internet, E-Mail und SMS erlaubt: weil sie komplexer sind, weil sie mehr Substanz haben, weil sie den langen Atem brauchen. Langatmig dürfen sie natürlich nicht sein – sondern spannend, erkenntnisreich und informativ.
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Das Buch, na klar, ist anders. Es ist einfach eine andere Herausforderung für eine Redaktion oder einen Autor, einen Spannungsbogen nicht nur über 40, 100 oder 300 Zeilen zu spannen, sondern über 140 Seiten. Und schnell ist eine Redaktion entlarvt, der auf Seite 73 die Luft ausgeht, weil es ihrer Recherche einfach an Substanz gemangelt hat. Im schnellen journalistischen Geschäft lässt sich das mal kaschieren, in einem Buch nicht.
Warum aber ist die Form so faszinierend? Weil sie ihrem Thema eine besondere Wertschätzung zuteil werden lässt. Es ist ja kein Zufall, dass Unternehmen, die etwas auf sich halten, das Corporate Book so schätzen, ob als Chronik der Firmengeschichte, die besonders guten Kunden persönlich übergeben wird, oder um eine anspruchsvolle Zielgruppe wie etwa die Architekten mit dem großen Auftritt für sich einzunehmen. Das Produktportfolio nicht als Katalog oder Broschüre, sondern als Corporate Book? Eine selbstbewusste Botschaft, die ankommt.
Wobei es dabei für uns als Redaktion noch mehr als bei den alltäglichen journalistischen Medien auf Präzision, Stil und Klarheit ankommt. Was ins Regal gestellt werden soll, das muss auch von Wert sein. Die Inhalte müssen noch sorgfältiger erzählt, die Fotos noch sorgfältiger ausgesucht, das Layout noch sorgfältiger komponiert sein. Dann legt das Buch Ehre ein: für den Autor, die Redaktion oder, beim Corporate Book, für das Unternehmen.
(Dieser Text ist suchmaschinenoptimiert. Keywords: Buch, Corporate Book, Redaktion)
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